CFD auf DAX handeln: Infos, Kurs und Strategie

Dieser Bericht zeigt, wie man einen CFD auf den DAX handelt und gehört zu unserer Serie über den Handel mit gehebelten Differenzkontrakten. Hier gibt es unsere Auflistung aller Ratgeber über CFDs.

CFD-Handel auf DAX: Ein Leitfaden für Einsteiger

Dieser Artikel bietet Händlern eine detaillierte Einführung in den CFD Handel mit dem DAX Index.

Was ist der DAX?

Der DAX ist ein Börsenindex, der die Kursentwicklung der 30 größten deutschen Unternehmen, nach Orderbuchvolumen und Marktkapitalisierung abbildet. Die Abkürzung steht dabei für „Deutscher Aktienindex“. Dieser wird an der Frankfurter Börse über das elektronische Handelssystem Xetra gehandelt. Das amerikanische Gegenstück zum DAX ist der Dow Jones, welcher an der New York Stock Exchange gehandelt wird.

Als Leitindex bildet der Deutsche Aktienindex die nationale Gesamtwirtschaft ab. Zu den ausgewählten Aktien zählen Firmen unterschiedlichster Bereiche, wie

  • Automobilhersteller
  • Banken
  • Chemieunternehmen
  • Fertigungsunternehmen & Konsumgüterhersteller
  • Logistik
  • Medizin- und Pharmaziehersteller
  • Versicherungen

Startdatum für den DAX war der 30. Dezember 1987 mit einem Wert von 1.000 Punkten.

Welche Vorteile bietet der CFD Handel auf den DAX

Statistik: Laut CFD Verband werden ca. 88% aller gehandelten Differenzkontrakte auf Indizes getradet. Davon ist mit knapp 60% Anteil der Dax bei deutschen Anlegern am beliebtesten. Auf Rang zwei rangiert mit ca. 35% der Dow Jones.

Der Grund für diese Beliebtheit liegt in der vermeintlichen Stabilität der Kurse und weiteren Vorteilen. Anders als die Kursverläufe von Bitcoins oder Einzelaktien sind Indizes besser diversifiziert und weniger volatil. Hinzu kommt, dass deutsche Trader die einheimischen Firmen besser kennen und einschätzen können, als etwa Betreiber afrikanischer Goldminen.

Hinweis: Die Bewertung des DAX ist zur zeit sehr hoch. Aufgrund der lockeren Geldpolitik der Notenbanken investieren viele Sparer in den Aktienindex. Diese langfristig steigenden Kurse ziehen auch risikoaffinere CFD Händler an und sorgen ebenfalls für die Beliebtheit des deutschen Leitindizes. Anleger sollten jedoch bedenken, dass der Handel mit Differenzkontrakten über Hebel erfolgt und dadurch nicht nur Chancen auf große Gewinne, sondern auch Risiken für hohe Verluste existieren.

Wichtig: Aktienindizes von starken Exportnationen wie Deutschland oder Japan sind immer auch mit der Forex Entwicklung verknüpft. Forex bezeichnet den Devisenhandel. Die Unternehmen müssen erzielte Gewinne im Ausland in die heimische Währung umtauschen. Je nach Stärke oder Schwäche der Devisen zueinander, beeinflusst dies den Unternehmensgewinn und damit den vertretenen Aktienkurs im DAX.

Weitere Vorteile die für den CFD Handel sprechen, sind u.a. seine gute Volatilität, die hohen Volumina, die geringen Spreads und die umfassende Versorgung mit relevanten Wirtschaftsdaten. So können Trader fundierte Handelsentscheidungen treffen. Während der reine Aktienhandel sich eher für langfristige Anlagestrategien eignet, sind CFD Trader häufig auf eine kurzfristige (Daytrading-) Strategie bedacht. Der Grund liegt in Overnight-Gebühren, die viele Broker (z.B. Plus500) für das Halten von Positionen über Nacht in Rechnung stellen.

CFD auf DAX handeln

Die deutsche Wirtschaft ist die größte in der Europäischen Union und die fünftgrößte Volkswirtschaft weltweit. Viele Trader entscheiden sich daher dazu mit einem CFD auf diesem aktiven und liquiden Markt zu handeln. Als Händler müssen Sie auf folgende Aspekte achten:

Handelszeiten im deutschen Aktienindex

Beim CFD Handel auf den deutschen Aktienindex müssen Sie die Handelszeiten beachten. Die wichtigsten Handelszeiten liegen zwischen 09:00 und 17:30 Uhr MEZ. Die Deutsche Börse berechnet jedoch auch den frühen Aktienindex (08:00 – 09:00 Uhr MEZ) und den späten Leitindex (17:30 – 22:00 Uhr MEZ) ) für den Handel außerhalb der Geschäftszeiten.

CFD Handel DAX Kurs
CFD Handel auf den DAX: Der Kurs für den deutschen Leitindex besteht aus den 30 größten Unternehmen. Als Hebel wird bei Plus500 ein Leverage von 1:20 vorgegeben. Hinweis: Die abgebildeten Preise dienen Demonstrationszwecken und spiegeln nicht den aktuellen Kurs wieder.

So wird der Aktienkurs über einen Differenzkontrakt gehebelt

Wenn Sie einen CFD (Contract for Difference) handeln, dann verwenden Sie dazu immer einen Hebel. Die Hebelwirkung ist verantwortlich für große Gewinne oder Verluste und macht die Besonderheit der Differenzkontrakte aus.

Vorteil: Sie benötigen aufgrund der Hebelwirkung nur einen kleinen Teil an Eigenkapital als Sicherheitsleistung. Dies ist die sogenannte Marge. Den Restbetrag schießt der Broker als Darlehen zu. Handeln Sie etwa 1.000€ mit einem Hebel von 1:20 auf den DAX, dann bewegen Sie damit ein Gesamtvolumen von 20.000€. Der Broker wird für das geliehene Geld (hier 19.000€) über den Spread, eine geringe Kursdifferenz zwischen Ausgabepreis und Rückkaufspreis, bezahlt. Weiterhin fallen beim langfristigen CFD Handel Overnightgebühren an, wenn der Kontrakt über den Handelsschluss hinaus gehalten wird.

Wie man einen CFD auf den DAX handelt

CFDs auf den DAX können Sie long oder short handeln und dadurch auf fallende oder steigende Kurse setzen. Dies ist ein weiterer Vorteil gegenüber dem reinen Aktienhandel, wo Trader nur von steigenden Kursen profitieren.

Sie erlangen beim Traden keinerlei Besitz oder Rechte am zugrunde liegenden Basisinstrument. Bei Aktien-CFDs steht dem Händler daher auch kein Recht an Dividenden oder Mitsprachen im Unternehmen zu. Vielmehr wird nur der Geldwert der Kursdifferenz zwischen dem Zeitpunkt des Öffnens und Schließens einer Position verrechnet.

Market Maker, wie Plus500, dienen als Handelsplattform und versuchen Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen. Bei einem Überangebot auf einer der beiden Seiten tritt Plus500 auch selbst als Handelspartner in Erscheinung und ermöglicht so den Trade.

Risikomanagement Strategie

Wenn Sie einen CFD auf den DAX handeln, dann sollte wegen der großen Risiken des Hebels immer der Kapitalschutz an erster Stelle stehen. Mit Brokern wie Plus500 erhalten Trader eine Vielzahl an Risikomanagementtools, wie Limits, Stopp Loss oder Garantierte Stopp Order. Damit lassen sich individuelle Risikomanagement Strategien aufstellen und Verkaufszeitpunkte weitgehend automatisieren.

Wissenswertes: Plus500 ist einer der führenden CFD Anbieter und bietet weltweit in mehr als 60 Ländern und 32 verschiedenen Sprachen CFD Handel mit über 2000 Werkzeugen (Aktien, Indizes, Rohstoffe, Forex und ETFs). Die Plus500UK Ltd wird durch die Financial Conduct Authority (#509909) autorisiert und reguliert und bietet eine freie (zeitlich unbegrenzte) Demo-Version und einfach zu bedienende Plattform.

Risikohinweis: 76.4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Unsere Empfehlung: Plus500 als seriöser Broker

Unser Tipp: Wir empfehlen für den CFD Handel auf den DAX Plus500 als seriösen Broker. Der Anbieter wird nach europäischen Standards reguliert und bietet eine übersichtliche Handelsplattform. Die Software enthält ein kostenloses Demokonto, was insbesondere Einsteigern das risikolose Testen aller Softwarefunktionen mit virtuellem Spielgeld ermöglicht. Chancen und Risiken entstehen erst mit Umstieg auf das Echtgeldkonto und nachdem die erste Einzahlung erfolgt ist.